Yoga für Sportbegeisterte, Läufer, Wanderer und Biker

Wenn die warmen romantischen Kamine des Winters endlich erloschen sind und die Hitze des Sommers Einzug hält, laufen viele von uns nach draußen und unternehmen aktive Dinge, die wir seit acht oder neun Monaten nicht mehr gemacht haben: Wandern, Fahrradfahren, Wasserski und Baseball spielen. Kein Wunder, dass die Büros der Physiotherapeuten in den Sommermonaten so voll sind.

Dankenswerterweise haben wir unsere Yoga-Praxis, die in diesen Monaten erhöhter Aktivität von entscheidender Bedeutung ist. Indem wir unseren Körper flexibel und stark halten, werden wir uns eher amüsieren und uns viel weniger verletzen, wenn wir die jährliche Wanderung auf den Mount Rainier machen, den Golfschläger schwingen oder mit den Kindern in der Hütte der Familie spielen. Der Zweck von Yoga besteht darin, dass alle Teile unseres Körpers harmonisch funktionieren, damit wir optimal funktionieren und uns nicht verletzen. Schließlich werden die meisten Verletzungen dadurch verursacht, dass Sie Ihren Muskeln und Gelenken abverlangen, was sie nicht tun können! Daher bedeutet mehr Yoga mehr Bereitschaft.

Einer unserer Instruktoren, John Davie, wurde letzten Sommer gefragt, ob er den Mount Rainier besteigen möchte. Der Plan war, an einem Tag zum Camp Muir (ca. 10.000 Fuß Höhe) und zurück zu wandern. Obwohl John noch nie in seinem Leben gewandert war, stimmte er zu. John und seine Freunde wanderten hinauf und rannten dann den ganzen Weg hinunter. Auf dem Parkplatz des Paradise machte John 30 Minuten Yoga, bevor er nach Hause fuhr. Am nächsten Tag hatte er keinen Muskelkater – auch keine Wadenmuskulatur – mit Ausnahme eines Muskelkaters an seinem Hinterteil, auf den er beim Bergabrennen gefallen war!

Verspannte, harte Muskeln behindern die Durchblutung und verhindern so, dass Sauerstoff und Nährstoffe in die Zellen gelangen. Yoga befreit diese Muskeln und deshalb haben Millionen Menschen Yoga angenommen. Die meisten von uns haben chronisch verspannte Oberschenkelmuskeln, die auf jahrelanges Sitzen zurückzuführen sind. Wenn wir jedoch versuchen, diese Muskeln vor dem Laufen oder Wandern auf herkömmliche Weise zu dehnen, riskieren wir, unseren unteren Rücken zu belasten oder zu verletzen. Yoga hat eine wunderbare Pose (Supta Pandangustasana), die Ihre Oberschenkelmuskulatur lockert, ohne Ihren unteren Rücken zu gefährden. Im Gegenteil, diese Pose lindert Rückenschmerzen! Diese Pose ist besonders wertvoll für Biker und Wanderer und andere, die die Kniesehnen straffen und verhärten. Ebenso bietet Yoga sichere Dehnungen und Stärkungsmittel für alle Muskeln des Körpers.

Im Gegensatz zu normalem Training trainiert Yoga nicht nur das Muskel-Skelett-System, sondern auch die inneren Organe und das Nervensystem. Unser Nervensystem ermöglicht es uns, die tieferen Aspekte unserer selbst zu fühlen und mit ihnen in Kontakt zu kommen. Daher hängt unser Glück von der Gesundheit unseres Nervensystems ab, denn es bildet die Verbindung zwischen Geist und Körper. Yoga bietet ein komplettes Training, ohne unsere Nerven zu erschüttern, sondern nährt und beruhigt sie. Dies erklärt den Hauptunterschied zwischen Fitness und Gesundheit. Fitness ist unser äußeres Erscheinungsbild, unser Aussehen, die Form. Fitness ist meist oberflächlich und selten ein Indikator für innere Ruhe. Bei der Gesundheit geht es um das Innere, das Funktionieren unseres Körpers und unsere Fähigkeit, Krankheiten und Krankheiten abzuwehren und ein zufriedenes und erfülltes Leben zu führen. Je gesünder wir sind, desto entspannter und friedlicher fühlen wir uns, desto heller und klarer ist unser Geist und desto stabiler sind unsere Emotionen. Wir regen uns selten auf oder ärgern uns und wir spüren eine Balance zwischen Anstrengung und Zufriedenheit. Zum Glück ist Yoga auf die allgemeine Gesundheit ausgerichtet, nicht auf bloße Fitness.

© Aadil Palkhivala 2008



Source by Aadil Palkhivala

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